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Tourism balance of payments 2015: Tourism balance of payments affected by strong franc

 

24.06.2016 09:15  – FSO, National Accounts (0353-1606-40)

Tourism balance of payments 2015

Tourism balance of payments affected by strong franc

Neuchâtel, 24.06.2016 (FSO) – The strong franc in 2015 made Switzerland less attractive to foreign tourists, whereas holidays abroad maintained their appeal to Swiss residents. Foreign tourists spent CHF 15.7 billion in Switzerland in 2015, 3.4% less than in 2014, while the spending of Swiss tourists abroad remained constant at CHF 15.4 billion (-0.1%). According to initial estimates from the Federal Statistical Office, the tourism balance of payments remained in positive figures at CHF 323 million.

 

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Einnahmen und Ausgaben, 2015

 

Einnahmen und Ausgaben, 2015 percent

 

German text:

Fremdenverkehrsbilanz 2015

Der starke Schweizer Franken belastet die Fremdenverkehrsbilanz

Neuchâtel, 24.06.2016 (BFS) – Für ausländische Gäste haben Reisen in die Schweiz aufgrund des starken Schweizer Frankens im Jahr 2015 an Attraktivität eingebüsst. Für die Schweizer Wohnbevölkerung sind Auslandsreisen hingegen attraktiver geworden. Die ausländischen Reisenden gaben 2015 in der Schweiz 15,7 Milliarden Franken aus. Dies sind 3,4 Prozent weniger als im Jahr 2014. Die Ausgaben der Schweizer Reisenden im Ausland blieben mit 15,4 Milliarden Franken gegenüber dem Vorjahr praktisch unverändert (-0,1%). Gemäss ersten Schätzungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) bleibt die Fremdenverkehrsbilanz mit 323 Millionen Franken somit positiv.

Die touristischen Einnahmen erhielten 2015 einen Dämpfer. Sie beliefen sich auf insgesamt 15,7 Milliarden Franken und sind somit gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent zurückgegangen. Rund zwei Drittel dieser Einnahmen stammen aus dem Reiseverkehr mit Übernachtungen.

Nachdem die Einnahmen aus dem Reiseverkehr mit Übernachtungen 2014 zugenommen hatten, verringerten sie sich 2015 um 278 Millionen Franken (-2,5%) auf 10,6 Milliarden Franken. Diese Entwicklung ist auf den Preisrückgang und ein Logiernächteminus in der Hotellerie und Parahotellerie zurückzuführen. Die Einnahmen aus diesen beiden Bereichen sanken um 3,9 Prozent. Im Gegensatz dazu stiegen die Einnahmen aus Studien- und Spitalaufenthalten 2015 leicht an (+25 Millionen Franken; +0,8%). Dieses Wachstum wurde vom Rückgang der Gesamtzahl ausländischer Studierender an Hoch- und Privatschulen gebremst.

Die Einnahmen aus dem Tages- und Transitverkehr gingen im Jahr 2015 ebenfalls aufgrund der massiven Aufwertung des Schweizer Frankens um 13,0 Prozent zurück. Die Zunahme der Anzahl ausländischer Grenzgängerinnen und Grenzgänger sowie Kurzaufenthalterinnen und Kurzaufenthalter äusserte sich in einer erneuten Erhöhung deren Konsumausgaben im Jahr 2015. Diese stiegen um 4,7 Prozent auf insgesamt 2,5 Milliarden Franken an.

Die Schweizerinnen und Schweizer kaufen aufgrund des starken Frankens mehr im Ausland ein

Durch die starke Aufwertung des Schweizer Frankens haben die Schweizerinnen und Schweizer auf Auslandsreisen ab Anfang 2015 wieder vermehrt ausgeben. Zu laufenden Preisen wurde das Volumen dieser Einkäufe jedoch durch die rückläufigen Preise in Schweizer Franken kompensiert, wodurch die Ausgaben der Schweizer Reisenden im Ausland 2015 stagnierten (-0,1%).

Von den im Ausland ausgegebenen 15,4 Milliarden Franken stammen über 70 Prozent, d.h. 11,2 Milliarden Franken, vom Reiseverkehr mit Übernachtungen. Trotz einer Zunahme der Logiernächte der Schweizerinnen und Schweizer im Ausland gingen die Ausgaben für diese Aufenthalte aufgrund markanter Preissenkungen um 2,3 Prozent zurück. Dieser Preisrückgang kurbelte die Ausgaben beim Tages- und Transitverkehr an. Nachdem sie sich zwischen 2013 und 2014 konsolidiert hatten (+0,8%), verzeichneten sie 2015 erneut einen Anstieg (+5,9%).

 

BUNDESAMT FÜR STATISTIK
Medienstelle

 

 

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Swiss Statistics
The Swiss Federal Statistics Office publishes information on the situation and developments in Switzerland in a multitude of fields and plays a part in enabling comparisons at an internal level.
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