| Keine Frage, die militärische Auseinandersetzung der USA und Israels mit dem Iran schürt wirtschaftliche und Börsenunsicherheit. Doch sollten neben all den Risiken auch die Chancen betrachtet werden. Denn de facto hat niemand Interesse an einer langen Auseinandersetzung. Ohnehin ist Angst der schlechteste Anlageberater. |
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Ist an den Aktienbörsen die Fastenzeit angebrochen?
2026-02-20
Lange war der KI-Boom der entscheidende Treiber für die ausgelassene Börsenstimmung, vor allem in Amerika. Doch auch gesunkene Bewertungen führen zurzeit nicht mehr dazu, dass Anleger jeden Rücksetzer bei IT für Zukäufe nutzen. Mittlerweile werden Unternehmen branchenübergreifend abgeklopft, ob und inwiefern ihre Geschäftsmodelle durch neue KI-Anwendungen bedroht sind. Dieser Paradigmenwechsel kann zunächst weiter für Volatilität an den Börsen sorgen. Doch spricht für eine harte Fastenzeit mit Blick auf alternative Stimmungsaufhellungen wenig.
Gilt für die Börsen weiterhin: Wo die Not am größten, ist die Notenbank am nächsten?
2026-02-04
Donald Trump hat Kevin Warsh als neuen Chef der Fed ernannt. Er gilt nicht als Fürsprecher für lockere Geldpolitik, sondern als eher falkenhafter Verfechter einer inflationsbekämpfenden und unabhängigen US-Notenbank. Führt die Personalie Warsh jetzt zu einer negativen Neueinschätzung der Märkte, die bislang auf eine taubenhafte Geldpolitik gehofft hatten?
Der Blick zurück, aber vor allem nach vorn
2025-12-17
Zum Jahresende lässt man das fast abgelaufene Börsenjahr Revue passieren. Aber natürlich schaut man auch auf das, was 2026 passieren könnte. Schwarze Schwäne sind auch im nächsten Jahr nicht ausgeschlossen. Aber wie 2025 sollten Anleger auch 2026 davon ausgehen, dass die weißen die Oberhand behalten. Ein Jahr für regelmäßige Aktiensparpläne.
2026 wird die frohe Botschaft der US-Notenbank weiter verkündet
2025-12-10
Obwohl die Inflation näher bei drei als bei zwei Prozent liegt, bleibt der Zinssenkungskurs der Fed auch im nächsten Jahr intakt. Auch die Bekenntnisse zur Inflationsbekämpfung durch Notenbankpräsident Jerome Powell, die die Märkte zwischenzeitlich irritieren, ändern daran nichts. Denn die Kraft des Faktischen – eine schwächere Arbeitsmarktverfassung und eine horrende Staatsverschuldung – räumt der Konjunktur- und Finanzmarktstabilität oberste Priorität vor Preisstabilität ein. Und dann gibt es ab Mai 2026 ja auch noch einen neuen taubenhaften Chef der Fed. Insgesamt bleibt der US-Aktienmarkt geldpolitisch gut geschmiert.
Kapitalmarktjahr 2026 – Zeit für neue Sachlichkeit?
2025-12-04
Über die Aktienmärkte 2025 können sich Anleger kaum beklagen. Und was ist im neuen Jahr zu erwarten? Ist angesichts der vorhandenen Krisen Schmalhans angesagt oder behalten die Chancen wiederum die Oberhand?
Europäische und deutsche Aktien: Stimmung schlechter als die Lage?
2025-11-12
Aktien aus Europa und Deutschland stehen eher im Schatten der USA, die über den Glamour-Faktor High-Tech und speziell KI verfügen. Dennoch, obwohl unsere politischen Eliten auch noch die Reformen wider besseres Wissen schleifen lassen, hat Aktien-Europa gute Chancen. So profitieren u.a. die typischerweise exportorientierten europäischen und deutschen Aktien von der allmählichen weltwirtschaftlichen Stabilisierung. Und aufgrund ihrer zunehmenden Internationalisierung können sie sich von den Schwächen der heimischen Standorte immer mehr abkoppeln.
Konsolidierung, Crash, Jahresend-Rallye?
2025-11-06
Für die Aushängeschilder der KI-Branche gilt in der Berichtssaison: Schneller, höher, weiter. Dennoch kommt es zwischendurch zu Gewinnmitnahmen, vor allem über short seller. Sind dies Vorboten massiver Kurseinbrüche? Kommt der Crash, das Platzen der vermeintlichen Blase? Und was hieße das dann für den gesamten Aktienmarkt? Ist die Jahresend-Rallye abgeschrieben? Es ist Zeit für einen unaufgeregten zweiten Blick.
Risiken an den Zinsmärkten als Systemrisiko für die gesamte (Finanz-)Welt?
2025-09-10
Unfassbare Neuverschuldungen lassen das jahrzehntelange Image von Zinsanlagen als sicherem Anlagehafen schwinden. Hinzu kommt die wachsende Skepsis über die Schuldentragfähigkeit, bei der nicht mehr nur die üblichen Verdächtigen im Fokus stehen, sondern mittlerweile auch große Länder wie Frankreich. Sind diese Systemrisiken eine Bedrohung für Finanzmärkte insgesamt?
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