| Die Stimmung speziell für industrie- und konjunkturlastige Titel bessert sich weiter. Das beweist auch ein aufgehellter ifo Geschäftsklimaindex. Deutschen Titeln hilft dabei neben dem Berliner Infrastrukturpaket auch die Aufhellung der Weltkonjunktur, die wie eine Aufbauspritze wirkt, auch für Werte aus der zweiten Reihe. Nicht zuletzt hilft die Disruption im High-Tech-Lager den alternativen Value-Werten auf die Sprünge. Doch wie stark fallen die Störmanöver der aktuell unsicheren Zollpolitik Amerikas aus? |
You Might Also Like
Ist an den Aktienbörsen die Fastenzeit angebrochen?
2026-02-20
Lange war der KI-Boom der entscheidende Treiber für die ausgelassene Börsenstimmung, vor allem in Amerika. Doch auch gesunkene Bewertungen führen zurzeit nicht mehr dazu, dass Anleger jeden Rücksetzer bei IT für Zukäufe nutzen. Mittlerweile werden Unternehmen branchenübergreifend abgeklopft, ob und inwiefern ihre Geschäftsmodelle durch neue KI-Anwendungen bedroht sind. Dieser Paradigmenwechsel kann zunächst weiter für Volatilität an den Börsen sorgen. Doch spricht für eine harte Fastenzeit mit Blick auf alternative Stimmungsaufhellungen wenig.
Glück im Unglück in der Grönland-Frage
2026-01-22
Trump treibt seine New World Order konsequent voran. Massive Seitenhiebe gegen die NATO und Druck auf Europa sind dabei Mittel zum Zweck, um auch in der Grönland-Frage seine Interessen durchzusetzen. Diese Realpolitik hat ein Geschmäckle und Europa ist viel zu passiv. Aber die Börsen sind dankbar, dass ein neuer Kelch an geo- und zollpolitischer Verunsicherung an ihnen vorbeigegangen ist.
Der Blick zurück, aber vor allem nach vorn
2025-12-17
Zum Jahresende lässt man das fast abgelaufene Börsenjahr Revue passieren. Aber natürlich schaut man auch auf das, was 2026 passieren könnte. Schwarze Schwäne sind auch im nächsten Jahr nicht ausgeschlossen. Aber wie 2025 sollten Anleger auch 2026 davon ausgehen, dass die weißen die Oberhand behalten. Ein Jahr für regelmäßige Aktiensparpläne.
2026 wird die frohe Botschaft der US-Notenbank weiter verkündet
2025-12-10
Obwohl die Inflation näher bei drei als bei zwei Prozent liegt, bleibt der Zinssenkungskurs der Fed auch im nächsten Jahr intakt. Auch die Bekenntnisse zur Inflationsbekämpfung durch Notenbankpräsident Jerome Powell, die die Märkte zwischenzeitlich irritieren, ändern daran nichts. Denn die Kraft des Faktischen – eine schwächere Arbeitsmarktverfassung und eine horrende Staatsverschuldung – räumt der Konjunktur- und Finanzmarktstabilität oberste Priorität vor Preisstabilität ein. Und dann gibt es ab Mai 2026 ja auch noch einen neuen taubenhaften Chef der Fed. Insgesamt bleibt der US-Aktienmarkt geldpolitisch gut geschmiert.
Kapitalmarktjahr 2026 – Zeit für neue Sachlichkeit?
2025-12-04
Über die Aktienmärkte 2025 können sich Anleger kaum beklagen. Und was ist im neuen Jahr zu erwarten? Ist angesichts der vorhandenen Krisen Schmalhans angesagt oder behalten die Chancen wiederum die Oberhand?
Europäische und deutsche Aktien: Stimmung schlechter als die Lage?
2025-11-12
Aktien aus Europa und Deutschland stehen eher im Schatten der USA, die über den Glamour-Faktor High-Tech und speziell KI verfügen. Dennoch, obwohl unsere politischen Eliten auch noch die Reformen wider besseres Wissen schleifen lassen, hat Aktien-Europa gute Chancen. So profitieren u.a. die typischerweise exportorientierten europäischen und deutschen Aktien von der allmählichen weltwirtschaftlichen Stabilisierung. Und aufgrund ihrer zunehmenden Internationalisierung können sie sich von den Schwächen der heimischen Standorte immer mehr abkoppeln.
September Blues? Beim Wetter ja, aber nicht an den Börsen
2025-09-25
Die September-Schwäche an den Aktienmärkten ist eine alte Börsenweisheit. Doch scheint sie dieses Jahr auszubleiben, obwohl es wirtschaftlich, geopolitisch und mit Blick auf die weltweite Überschuldung vermeintlich viel Raum für Moll-Stimmung gibt. Mehr Volatilität ist zwar einzukalkulieren, aber trotz aller Risiken sollten die Chancen nicht übersehen werden.
Kein Sommermärchen in Deutschland
2025-08-27
Von der seitens der Bundesregierung versprochenen Stimmungsverbesserung schon bis zum Sommer ist bislang nichts zu spüren. Zwar hellen sich gemäß ifo Institut die Geschäftserwartungen der deutschen Unternehmen zum fünften Mal in Folge auf. Doch bleibt ihre Lage sehr hinter der schönen Vision zurück. Kann der „Herbst der Reformen“ den dringenden Aufbruch hervorrufen? Und was heißt das für deutsche Aktien?
Tags: Featured,newsletter,Robert Halver



























10 pings
Skip to comment form ↓