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Brexit – Handelsabkommen oder ungeregelter Ausstieg? – Welche Zölle und Regeln gibt es im GATT WTO?

 









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Langsam geht bei allen Beteiligten die Angst um, dass es zu einem ungeregelten Austritt von #Großbritannien kommen wird. Man spielt das Schisser-Spiel (#Feiglingspiel, Chicken Game, Untergangsspiel, Hazard Game bzw. #Angsthasespiel) mit vollem Einsatz. Werden beide Seiten verlieren? Oder kann man sich doch noch auf einen Kompromiss einigen? Der Begriff des ungeregelten Ausstiegs ist grundfalsch und gehört ins Umfeld der #Propaganda. Denn die Bedingungen des GATT/WTO sind mit der Regel der #Meistbegünstigung nicht so schlecht, wie man sie medial machen will.

EU-kein Superstaat ► https://youtu.be/DmEEANVs2BU

Inhalt des GATT ► http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/general-agreement-on-tariffs-and-trade-gatt/general-agreement-on-tariffs-and-trade-gatt.htm

Zoll UK ► https://westbrit.ie/boris-sikhism-and-booze/


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Horst Luning
Horst Lüning (* 28. Dezember 1957) ist ein deutscher Maschinenbauingenieur, Unternehmer und Betreiber von Video-Blogs, die sich dem Versandhandel mit Whisky und aktuellen Themen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft widmen.
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43 comments

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  1. Michael Kroker

    interessante und gut belegte Hintergründe !– beim Brexit incl Abstimmung wurde viel Angst erzeugt und unsinnige Behauptungen aufgestellt: mehr Verwirrung als Aufklärung… das falsche geltende Narrativ: jetzt ein rechtloser Zustand mit dem Absturz der britischen Wirtschaft… nur merkwürdig, dass dieser bis heute nicht eingetreten ist
    bei einem Punkt widerspreche ist: das Beste für Volkswirtschaften seien freie Märkte:
    dieser "komperative Vorteil" nach Ricardo gilt dann und nur dann, wenn es keine Arbeitslosigkeit gibt bzw. nur bei einem Handelsgleichgewicht. beim typischen Bsp England Portugal dominierte schrittweise England wurde reich ( mehr Arbeitspätze) während Portugal verarmte.
    das Gleiche gilt für viele afrikanische Länder, die dadurch aus der Armutsfalle nicht mehr herauskommen: Fischer, Handwerker und Bauern werden arbeitslos,..Armutsimigration…
    umgekehrt wurde Südkorea zum Industrieland, weil es z- B. 400% Importsteuern auf Autos verlangte. Heute ist Hyundai der Aufsteiger
    Frage_ warum schafften die asiatischen Tigerstaaten den Sprung zu Wohlstand, südamerikanische nicht. der Ausgangspunkt war in Südamerika deutlich besser

    1. r kp

      UK ist bis Jahresende in einer Übergangsphase, d.h. die BREXIT-Auswirkungen sind noch gar nicht Realität.
      PS: GATT/WTO beeinhaltet keine Dienstleistungen, d.h. Banken/Versicherungen in London dürften nicht so begeistert sein.

      Bei einem no-deal dürfte das britische Pfund deutlich abstürzen. D.h. der Import wird deutlich teurer.

    2. Horst Lüning

      Genau das ist doch von der Bank of England gewollt und die EZB wird neidisch aufs Pfund blicken. Warum? Weil das die einzige Chance ist, das Pfund über die kommende Krise am Leben zu erhalten und nicht unmittelbar alle monetären Werte zu pulverisieren. Pfund und Dollar haben mehr als 200 Jahre überlebt. Aber 95-99% ihres Wertes verloren. Auf dem Kontinent hat man dagegen die Währungen in schnellerFolge kaputt gemacht. Auf deutschem Boden waren es 4 Währungen, die die 'Eliten' kaputt gemacht haben.

    3. r kp

      @Horst Lüning Irgendwie ist mir aber eine halbwegs stabile Währung – relativ zum US$ – , die auch von 300+ Millionen Konsumenten verwendet wird, lieber als eine schwindsüchtige Währung eines kleines Landes mit wenig Industrie (Airbus/Kfz verabschieden sich gerade) und Dienstleistungsangebot nach GATT (sprich: keine Nachfrage via EU).

  2. Peter Bores

    Wie erwartet, sehr informativ und sauber recherchiert. Vielen herzlichen Dank ?. Allerdings habe ich jedesmal Probleme mit zu hohem Bass-Pegel bei Ihren Videos. Lässt sich leider bei YouTube nicht korrigieren.

  3. Cosimo De Medici

    Ein Video zu den Inhalten des Positionspapiers vom Weltwirtschaftsforum hätte riesigen Mehrwert und würde gut in den Kanal passen!

    1. Horst Lüning

      Ja, da werde ich wohl mal lesen müssen.

  4. Heinrich Schmitz

    Herr Lüning, machen Sie doch bitte mal ein Video über Kampfjets. Denke es wäre höchst interessant

    1. Horst Lüning

      Mich interessiert das aber nicht mehr.

    2. Tobias E

      Vielleicht im Speziellen das Thema Tornadonachfolger?
      Da stehen doch Pläne im Raum, die wieder nicht so einfach nachvollziehbar sind .
      Es soll Eurofighter+F18 Mix werden – bei beiden Typen ist nicht klar, ob sie die Fähigkeiten des Tornados (extremer Tieffluges und Angriff von Luftabwehrstellungen) überhaupt haben.
      Erinnerungen an den Starfighter werden wach. Das war ein Hochleistungsabfangjäger, gebaut, um Bomber abzufangen, den die Bundeswehr als Bomber einsetzte. Wie das ausging, wissen wir ja

    3. Karl Müller

      @Tobias E was ich mich fragen braucht man den die Fähigkeiten des Tornados (Tiefflug) heute noch?
      Was ich eher Frage warum Deutschland/ Europa keine Erdkampfflugzeug hat.

  5. Chamäleon MUSTERMANN

    Diese Pick-up Steuer scheint eine Kopie aus den USA zu sein. Da die USA genau die selbe Steuer/Zoll auf Pick-up Trucks hat. Und da macht es auch mehr Sinn. Ausserdem ist das eine sehr alte deutsche Regelung und keine der EU. Kann mich aber auch täuschen und habe auch keine Lust das jetzt nochmal zu recherchieren. Jedenfalls ist mir das Thema in der Vergangenheit mal über den Weg gelaufen.

  6. Walter Rudich

    Auch wenn keine Zölle auf das Endprodukt erhoben werden, so sind doch die Rohmaterialien oder Produktionsmittel zu versteuern, wenn sie die Grenzen passieren. Preissteigerungen sind also sehr wahrscheinlich.

    1. Walter Rudich

      @Horst Lüning Ich meinte nicht versteuern, sondern verzollen. Wenn also GB Weizen – oder was auch immer man für die Herstellung von Whisky braucht – aus dem Ausland bezieht, wird auch das Endprodukt teurer, selbst wenn es an sich zollfrei gehandelt werden kann. Und die Zölle auf landwirtschaftlche Produkte sind deftig.

    2. Horst Lüning

      @Walter Rudich Ja und Nein. Auch der beste Whisky kostet in der Herstellung pro Liter nur 1,5 bis 2 Euro. Selbst wenn man da mächtig drauf tut … macht nicht wirklich was aus. Und wissen Sie, wer die größten Lieferanten für die Whisky-Gerste sind? Wir 😉

    3. Walter Rudich

      @Horst Lüning Bei Whisky mag das keinen großen Unterschied machen, aber in der Automobilproduktion schaut das schon ganz anders aus.

    4. Horst Lüning

      @Walter Rudich Nein, auch nciht wirklich. In der Autoindustrie kosten z.B. Top-Sitze 3.500 € Aufpreis. Aber die Herstellung dieser Sitze liegt bei nur ein paar Hundert Euro. Geschätzt kosten die Zukaufteile bei den Autos nur 1/10 des Gesamtpreises des Autos.

    5. Walter Rudich

      @Horst Lüning …und dann wird auch noch das fertige Auto mit 10% verzollt. Und da sind Verzögerungen in der Lieferkette durch die neuen Handelsschranken nicht mitberücksichtigt.

  7. Walter Rudich

    Natürlich kann der Brexit auch ungeregelt ablaufen. Außer beim Handel mit Waren gibt es keinerlei Grundstandards, auf die man automatisch zurückfällt. Stichworte: Flugverkehr, Zulassungsprozeduren für alle nur erdenklichen Produkte, Anerkennung von Ausbildungen, Sicherheitsstandards, Finanzprodukte, Dienstleistungen und so weiter und so fort.

    1. Horst Lüning

      Da liegen Sie aber total daneben. Im Luftverkehr gibt es z.B. die IATA. Und bei der Zulassung von Produkten ist es WICHTIG, dass die übertriebenen EU-Vorschriften endlich abgebaut statt verschärft werden. Und bei der Anerkennung von Berufsausbildungen ist nur das überregulierte Deutschland der Horror für alle Bürger fremder Länder.

    2. Walter Rudich

      @Horst Lüning Die IATA regelt keine Überflugslizenzen oder Landerechte. Wenn es da keine Vereinbarung nach dem Brexit gibt, wird nicht geflogen. Und egal, ob Sie die EU Reglementierungen gut finden oder nicht, wenn es auf diesem Gebiet keine Übereinkunft gibt, existiert auch keine gemeinsame Basis, auf die zurückgegangen werden kann. Das stellt ein großes Handelshemmnis dar. Bei der wechselseitigen Anerkennung von Ausbildungen ist es genauso – was Sie ja indirekt eingestehen, wenn Sie Deutschlands Praxis als Horror bezeichnen.

  8. Siggi Segelfahrer

    Freue mich schon auf das Video zum Lockdown

    1. Horst Lüning

      Es gibt keine Stabilität im Ökosystem. Es ändert sich ständig.

    2. Peter Tuchilkii

      Horst Lüning 
      Das Ökosystem ist dynamisch stabilisierte Instabilität, vgl. Hans-Peter Dürr, Atomphysiker.

  9. Ralf Zwanziger

    Die Tasse vorn passt aber nicht zum Hintergrundfilm ?

  10. Stefan Heilandt

    Welchem Whiskey enthielt denn der Horst zur Wertanlage :)?

  11. Stefan Heilandt

    Glaub letzter Kauf mit Aran Smuggler war nicht so toll von mir

  12. Indiana Stones

    Danke, unser Journalismus berichtet ja gar nicht mehr korrekt. Ich fühle mich nie richtig informiert.

    1. Horst Lüning

      Tatsächlich auf faktisch. Ich habe seit über 15 Jahren einen Presseausweis.

  13. 19Marc79

    Herr Lüning, könnten Sie bitte im nächsten "Corona-Video" mal den Kurvenverlauf der Positivenquote in der BRD zeigen ? Ich habe im Netz nirgendwo eine Grafik dazu finden können…Die Zahlen zur Positivenquote habe ich teilweise auf Seite 9 in diesem PDF des RKI finden können => https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Okt_2020/2020-10-21-de.pdf?__blob=publicationFile

    1. Horst Lüning

      Die 'echte' Positivquote werden wir nicht erhalten. Das können Ärzte und Gesundheitsämter nicht schaffen.

  14. Jay

    Toller Video. Hier ein interessantes Thema für einen künftigen Beitrag: https://www.n-tv.de/22134803 – Flixbus stellt Betrieb aus wirtschaftlichen/politisichen Gründen temporär ein. Die Bahn fährt weiter. Werde da bei der Bahn nicht gigantische Verluste erzeugt, wenn ein privater Betrieb sogar den Flixtrain stoppt?

    1. Horst Lüning

      Ja, aber die Bahn ist aus Sicht des Staats alternativlos und wird natürlich gestützt.

  15. uzispezi

    Wobei die Alkopopsteuer zum Schutze Jugendlicher eingeführt wurde und nicht um die einheimische Branntweinindustrie gegenüber ausländischer Konkurrenz zu schützen.

    1. Horst Lüning

      Glauben Sie alles, was man Ihnen sagt?

    2. uzispezi

      @Horst Lüning Nein, nicht alles. Aber in diesem Fall kann ich es nachvollziehen.

    3. Pfaffenfresser1

      … Ist Ihnen der Unterschied zwischen "Begründung" und "Grund" bekannt??

  16. Jens Haase

    Hallo Herr Lüning, machen sie ihre Recherchen selbst oder greifen sie auf Anwälte oder Internationale Handelsexperten zurück für ihre Analysen und Informationen ? LG

    1. Horst Lüning

      ?? Hier ist alles selbst gemacht. Eine vollkommene One-Man-Show. Sieht man einmal von ganz wenigen Gesprächen mit Dritten ab.

  17. Hans Greßhöner

    Lasst doch die Briten "very british" leben.Wie sagte Chris Howland im Asterix Film: "die spinnen,die Briten".

  18. nightangell5 night

    Find ich ja super das Sie es mal auf den Punkt bringen……man steigt da nicht wirklich durch punkto der Medien. Dankeschön. Übrigens, haben Sie immer wundervolle Hintergrundbilder.

  19. hkgfdck

    Wenn ich als Privatperson ein Auto in den USA kaufe dann muss ich nicht nur 10% Zoll drauf bezahlen sondern auch noch 19% Einfuhr Umsatzsteuer. Die Frage ob ich das Auto überhaupt Einführen darf kommt auch noch auf. Das Auto muss auch noch EU Standards erfüllen. Kannst nicht jedes Produkt Einführen lassen. Frag mal die Chinesen die mit gefälschten Qualitäts Zeichen auf Produkte immer wieder versuchen den Zoll zu verarschen. Wenden jeden Trick an das keine Zölle und Steuern anfallen.

  20. Kays Higleh

    Covid Video vom 02.11.2020 wurde gelöscht? Youtube?

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