Robert Halver

Robert Halver

Nach Abschluss seines betriebswirtschaftlichen Studiums begann Robert Halver seinen beruflichen Werdegang zunächst als Wertpapieranalyst bei der Sparkasse Essen. Anschließend war er bei der Privatbank Delbrück & Co für die Analyse der internationalen Kapitalmärkte und von Aktiengesellschaften der Branchen Automobile und Telekommunikation verantwortlich. Später formulierte er dort als Chefstratege die Anlagepolitik für die hausinternen Aktien- und Renten-Investments.

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Sind Börsenregeln noch zeitgemäß?

Börsenweisheiten halten sich hartnäckig wie der klebende Kaugummi am Schuh. Eine lautet: Im Mai vor den schwachen Sommermonaten seien die Anleger gut beraten, ihre Aktien zu verkaufen und im September sollten sie zurückkommen, um von der Jahresendrallye zu profitieren? Aber sind diese Handlungsanweisungen oder Saisonalitätsmuster überhaupt noch ernst zu nehmen?

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Wie ist die Lage an den Finanzmärkten im Wonnemonat Mai?

Schon wieder machen Gerüchte die Runde, dass die USA und der Iran vor einer Verständigung stehen, die schließlich den Iran-Krieg beenden könnte. Wird dieses Mal der Gordische Knoten durchschlagen? Zumindest sind die Aktienmärkte optimistisch. Dies hat aber auch andere Gründe.

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Quo vadis, Iran-Konflikt?

Entspricht eine Lösung im Iran-Konflikt weiter der Quadratur des Kreises? Oder zeichnen sich Lösungen im Sinne der Kraft des Faktischen ab? Immerhin verfügen der Iran und die USA beide über massive Druckmittel, um sich gegenseitig heftige politische und wirtschaftliche Wunden zuzufügen. Tatsächlich kommen von den Energie-, Aktien- und Devisenmärkten klare Hoffnungszeichen.

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Wie ist die Lage an den Finanzmärkten?

Der Nahost-Konflikt bleibt das bestimmende Börsen-Thema. Auf der einen Seite ist das Kriegsgeschrei auf beiden Seiten laut. Auf der anderen Seite haben alle Kriegsparteien zur Vermeidung eigener (wirtschafts-)politischer Schmerzen ein Interesse an einem Kriegsende. Dieses ist zwar noch nicht abzusehen. Doch zeigen sich an den Aktienmärkten mitunter Hoffnungszeichen.

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Die US-Notenbank beherrscht das geldpolitische Spiel ohne Ball

Angesichts energieseitiger Inflationsgefahren muss die US-Notenbank ihren strikten Willen zur Inflationsbekämpfung allein schon aus Glaubwürdigkeitsgründen betonen. Jedoch sind Worte noch keine Taten. Ohnehin gibt es gute Gründe für die Fed, auf Zinsrestriktionen zunächst zu verzichten.

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Ein bisschen Frieden?

Durch den Iran-Krieg ist die Verunsicherung für Wirtschaft und Finanzwelt groß. Und Krisenszenarien für Öl und Gas haben Hochkonjunktur. Das ist die emotionale Seite, die auch durch martialische Äußerungen aus Amerika und dem Iran angeheizt wird. Doch sollte auch die rationale Betrachtung nicht zu kurz kommen. Zwischen den Zeilen der Politiker finden sich auch Töne der Annäherung, die früher oder später ein Konfliktende ermöglichen.

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Welche Bedeutung hat der Iran-Konflikt für die (Finanz-)Welt?

Keine Frage, die militärische Auseinandersetzung der USA und Israels mit dem Iran schürt wirtschaftliche und Börsenunsicherheit. Doch sollten neben all den Risiken auch die Chancen betrachtet werden. Denn de facto hat niemand Interesse an einer langen Auseinandersetzung. Ohnehin ist Angst der schlechteste Anlageberater.

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Fastenzeit gilt nicht für Value-Titel

Die Stimmung speziell für industrie- und konjunkturlastige Titel bessert sich weiter. Das beweist auch ein aufgehellter ifo Geschäftsklimaindex. Deutschen Titeln hilft dabei neben dem Berliner Infrastrukturpaket auch die Aufhellung der Weltkonjunktur, die wie eine Aufbauspritze wirkt, auch für Werte aus der zweiten Reihe. Nicht zuletzt hilft die Disruption im High-Tech-Lager den alternativen Value-Werten auf die Sprünge. Doch wie stark fallen die Störmanöver der aktuell unsicheren Zollpolitik Amerikas aus?

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Ist an den Aktienbörsen die Fastenzeit angebrochen?

Lange war der KI-Boom der entscheidende Treiber für die ausgelassene Börsenstimmung, vor allem in Amerika. Doch auch gesunkene Bewertungen führen zurzeit nicht mehr dazu, dass Anleger jeden Rücksetzer bei IT für Zukäufe nutzen. Mittlerweile werden Unternehmen branchenübergreifend abgeklopft, ob und inwiefern ihre Geschäftsmodelle durch neue KI-Anwendungen bedroht sind. Dieser Paradigmenwechsel kann zunächst weiter für Volatilität an den Börsen sorgen. Doch spricht für eine harte Fastenzeit mit Blick auf alternative Stimmungsaufhellungen wenig.

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Branchenrotation zur old economy

Anleger scheinen die rosarote High-Tech-Brille abgelegt zu haben und stellen angesichts der massiv ausgeweiteten Milliardeninvestitionen in KI die Profitabilitätsfrage. Ist das für die Aktienmärkte ein Problem? Nein, denn die internationalen Konjunkturerwartungen deuten auf eine weltweite Wirtschaftsbelebung hin, so dass auch die Gewinnerwartungen zunehmen. Tatsächlich setzen immer mehr Anleger auf konjunkturzyklische Aktientitel.

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Glück im Unglück in der Grönland-Frage

Trump treibt seine New World Order konsequent voran. Massive Seitenhiebe gegen die NATO und Druck auf Europa sind dabei Mittel zum Zweck, um auch in der Grönland-Frage seine Interessen durchzusetzen. Diese Realpolitik hat ein Geschmäckle und Europa ist viel zu passiv. Aber die Börsen sind dankbar, dass ein neuer Kelch an geo- und zollpolitischer Verunsicherung an ihnen vorbeigegangen ist.

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Neujahrs-Rallye beim DAX – Was ist denn da los?

Der DAX befindet sich zum Jahresanfang in bester Laune, obwohl die geopolitischen und fundamentalen Bedingungen nicht dafürsprechen. Auch die neuerlichen „Trumpeleien“ scheinen kaum als Argumente dienen zu können. Was sind die Gründe dafür und wie kann sich der deutsche Leitindex 2026 entwickeln? Welche Branchen werden besonders profitieren? Und wie sollen sich die Anleger verhalten?

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Der Blick zurück, aber vor allem nach vorn

Zum Jahresende lässt man das fast abgelaufene Börsenjahr Revue passieren. Aber natürlich schaut man auch auf das, was 2026 passieren könnte. Schwarze Schwäne sind auch im nächsten Jahr nicht ausgeschlossen. Aber wie 2025 sollten Anleger auch 2026 davon ausgehen, dass die weißen die Oberhand behalten. Ein Jahr für regelmäßige Aktiensparpläne.

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2026 wird die frohe Botschaft der US-Notenbank weiter verkündet

Obwohl die Inflation näher bei drei als bei zwei Prozent liegt, bleibt der Zinssenkungskurs der Fed auch im nächsten Jahr intakt. Auch die Bekenntnisse zur Inflationsbekämpfung durch Notenbankpräsident Jerome Powell, die die Märkte zwischenzeitlich irritieren, ändern daran nichts. Denn die Kraft des Faktischen – eine schwächere Arbeitsmarktverfassung und eine horrende Staatsverschuldung – räumt der Konjunktur- und Finanzmarktstabilität oberste Priorität vor Preisstabilität ein. Und dann gibt es ab Mai 2026 ja auch noch einen neuen taubenhaften Chef der Fed. Insgesamt bleibt der US-Aktienmarkt geldpolitisch gut geschmiert.

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Wir haben keine Regierung, sondern eine Blockierung

Von der anfänglichen Euphorie der neuen Berliner Koalition scheint wenig übrig zu sein. Die Koalitionspartner haben Angst vor der eigenen Reform-Courage. Sie fürchten die Wähler. Hinzu kommt fehlender politischer Instinkt, mögliche Konflikte bereits im Vorfeld auszuräumen. Schwarze und Rote sind sich einfach nicht grün. Doch nur mit Verwaltung statt Gestaltung bei zeitgleich schlechter Stimmung wird die MS Germania nicht nur nicht wieder flott. Sie droht langfristig zur Titanic zu werden.

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Europäische und deutsche Aktien: Stimmung schlechter als die Lage?

Aktien aus Europa und Deutschland stehen eher im Schatten der USA, die über den Glamour-Faktor High-Tech und speziell KI verfügen. Dennoch, obwohl unsere politischen Eliten auch noch die Reformen wider besseres Wissen schleifen lassen, hat Aktien-Europa gute Chancen. So profitieren u.a. die typischerweise exportorientierten europäischen und deutschen Aktien von der allmählichen weltwirtschaftlichen Stabilisierung. Und aufgrund ihrer zunehmenden Internationalisierung können sie sich von den Schwächen der heimischen Standorte immer mehr abkoppeln.

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Konsolidierung, Crash, Jahresend-Rallye?

Für die Aushängeschilder der KI-Branche gilt in der Berichtssaison: Schneller, höher, weiter. Dennoch kommt es zwischendurch zu Gewinnmitnahmen, vor allem über short seller. Sind dies Vorboten massiver Kurseinbrüche? Kommt der Crash, das Platzen der vermeintlichen Blase? Und was hieße das dann für den gesamten Aktienmarkt? Ist die Jahresend-Rallye abgeschrieben? Es ist Zeit für einen unaufgeregten zweiten Blick.

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Geldpolitik der US-Notenbank sorgt für gute Liquiditätslaune

Trotz hartnäckig hoher Inflation hat die US-Notenbank ihren Leitzins zum zweiten Mal in Folge um 0,25 Prozentpunkte auf jetzt vier Prozent gesenkt. Und weitere Lockerungen sind zu erwarten, selbst wenn sich der Fed-Chef aus Gründen der Glaubwürdigkeit bedeckt hält. Offensichtlich genießen ein schwächerer Arbeitsmarkt und potenzielle Finanzrisiken Priorität. Nicht zuletzt wird die Schrumpfung der Notenbankbilanz beendet. Insgesamt bleibt Liquidität ein hervorragendes Schmiermittel der Aktienmärkte.

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Geldanlage war schon einmal einfacher, oder?

Jedes Kind weiß, dass die gesetzliche Rente als Altersvorsorge nicht reicht. Also sind Alternativen gefragt. Geldmarktnahes Sparen ist zwar sehr beliebt, aber bei näherer Betrachtung suboptimal. Trotz aller Risiken und vermeintlichen Überbewertungen ist es offensichtlich, dass Anleger auch aktuell nicht an Aktien vorbeizukommen.

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Steht eine Eskalation im Handelskrieg bevor, die die Jahresend-Rallye zunichtemacht?

Die Anleger dachten, das Schlimmste im Handelskrieg sei vorbei. Aktuell jedoch droht nicht nur Washington mit neuem Protektionismus gegenüber China. Jetzt hat auch Peking seine bislang eher defensive Haltung aufgegeben und rüstet verbal deutlich auf. Wie groß ist die Gefahr eines tatsächlichen Handelskriegs, der eine Jahresend-Rallye ernsthaft bedroht und vor allem die vermeintliche High-Tech-Blase platzen lassen könnte?

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„Gold und Silber lieb’ ich sehr, kann’s auch gut gebrauchen…“

Dieses Volkslied ist derzeit der Schlager an den Anlagemärkten. Tatsächlich, was für ein Höhenrausch: Gold bei 4.000 und Silber kurz vor 50 US-Dollar. Und das geopolitische und (finanz-)wirtschaftliche Umfeld spricht nicht dafür, dass der Aufwärtstrend – abgesehen von zwischenzeitlichen Konsolidierungen – beendet ist.

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Wie entwickeln sich die Finanzmärkte im Schlussquartal 2025?

Über die Performance der Aktienmärkte in den ersten drei Quartalen 2025 kann sich niemand beschweren. Selbst der Krisenmonat September richtete keinen Kursschaden an, wenn auch der schwache US-Dollar aus Sicht von Euro-Anlegern bis Sommer arg an der Rendite von amerikanischen Aktien knabberte. Ist die Wertentwicklung angesichts der Krisen und Konflikte viel zu viel des Guten, zumal mittlerweile die Bewertungen, insbesondere bei Technologiewerten, ambitioniert sind? Oder ist im Schlussquartal sogar noch mit einem Sahnehäubchen obendrauf zu rechnen?

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September Blues? Beim Wetter ja, aber nicht an den Börsen

Die September-Schwäche an den Aktienmärkten ist eine alte Börsenweisheit. Doch scheint sie dieses Jahr auszubleiben, obwohl es wirtschaftlich, geopolitisch und mit Blick auf die weltweite Überschuldung vermeintlich viel Raum für Moll-Stimmung gibt. Mehr Volatilität ist zwar einzukalkulieren, aber trotz aller Risiken sollten die Chancen nicht übersehen werden.

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Die Zinssenkungsfantasie in den USA leibt und lebt

Erstmals seit Dezember 2024 hat die US-Notenbank wieder ihre Leitzinsen gesenkt. Und trotz hartnäckiger Inflation ist in diesem Jahr mit einer weiteren Zinslockerung zu rechnen. Die Stützung von Konjunktur und Arbeitsmarkts genießt offensichtlich Priorität. Und 2026 wird dem politischen Wunsch nach geldpolitischer Lockerung durch personelle Neubesetzungen noch mehr entsprochen. Dann können die amerikanischen Notenbankzinsen sogar unter drei Prozent fallen. Was heißt das für die weitere Entwicklung an den internationalen Finanzmärkten?

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Risiken an den Zinsmärkten als Systemrisiko für die gesamte (Finanz-)Welt?

Unfassbare Neuverschuldungen lassen das jahrzehntelange Image von Zinsanlagen als sicherem Anlagehafen schwinden. Hinzu kommt die wachsende Skepsis über die Schuldentragfähigkeit, bei der nicht mehr nur die üblichen Verdächtigen im Fokus stehen, sondern mittlerweile auch große Länder wie Frankreich. Sind diese Systemrisiken eine Bedrohung für Finanzmärkte insgesamt?

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