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Diskussion beim IFO-Institut: Die Schuldengemeinschaft und Generationengerechtigkeit

 

Diskussion mit Hans Werner Sinn beim IFO-Institut: 

DIE Aufklärung für den mündigen Bürger über ESM, Eurobonds, Schuldengemeinschaft und Generationengerechtigkeit. Nehmen Sie sich die Zeit und Sie können die kommende Politik Merkels und den weiteren Verlauf der Eurokrise voraussehen, möglicherweise sogar mit ihrem Investment .

Ist Sparen kontraproduktiv in der aktuellen Krise ? Aber wer bezahlt die neuen Konjunkturmassnahmen, den 2. Euro-Marshallplan für die Südländer, nachdem Deutschland von 2001 bis 2007 den ersten Euro-Marshallplan, nämlich die Versorgung der Südländer mit billigem Geld schon durchgeführt und implizit bezahlt (siehe Target2-Bilanzen) hat.

Leider hat dieser erste Plan nur zu einer Blase im Immobilienmarkt und starken Konsumausgaben, aber nicht zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Südländer geführt. Im Gegenteil die Arbeitskosten sind jetzt oft höher als in Deutschland.

Die wesentliche Erkenntnis dieses Vortrags:

Deutschland wird keine Bazooka, keinen neuen Marshallplan aufziehen, um die Eurokrise zu lösen, sondern nur Schritt für Schritt, den Erfordernissen entsprechend, ein kleines bisschen mehr geben. Eine globale Rezession droht für uns nicht, insbesondere weil die Amerikaner allmählich aus ihrer Immobilienkrise herauskommen werden.

Gleichzeitig werden die Südländer zu immer mehr Sparmassnahmen gezwungen, um den Fiskalpakt einzuhalten. Dies wird, unserer Meinung nach, die Südländer zurückwerfen.  Das Wachstum wird für Jahre beschränkt oder negativ sein, die Immobilienkrise in Spanien hat gerade erst angefangen. Wegen der Immobilienkrise und dem fehlenden Wachstum wird die Schuldenlast wird trotzdem zunehmen, alle Südländer (inklusive Spanien und Italien) werden unter den Rettungsschirm schlüpfen. Irgendwann werden die Länder selbst entscheiden, dass es für sie besser ist aus dem Euro auszutreten, und über Gelddrucken die Schulden zu reduzieren, etwas was schon jetzt in Italien diskutiert wird, aber was in Spanien tabu ist, da Gelddrucken und ein Euro-Austritt auch zu höheren Hypothekenzinsen führt.

Es wird in der Diskussion erwähnt, dass die DDR  der Bundesrepublik  unter Aufgabe aller fiskalischen Rechte und ohne Sitz in der Bundesbank beigetreten ist. Mag dies ein Modell für die Fiskalunion sein ? Wird Deutschland zu hohe Sozialausgaben in den Südländern (und Frankreich) im Rahmen einer Fiskalunion dulden ? Oder wird der Sozialstaat mit übertriebener Staatsquote nun allmählich zu einem liberalen Nachtwächterstaat (die Idee des Vaters der optimalen Währungszone Robert Mundell) ?

Ist die Eurokrise eine Chance, endlich notwendige Reformen vorzunehmen ?

 

 

 

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George Dorgan, snbchf.com
Disclaimer: The opinions expressed above are not intended to be taken as investment advice. It is to be taken as opinion only and we encourage you to complete your own due diligence when making an investment decision. Even if we often write about Forex trading, our advices aren't written for day traders who follow technical channels, but rather for mid- and long-term investors. Our aim is to show discrepancies between fundamental data and current asset valuations, which can lead in mid-term to an inversion to technical channels.
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